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Angebot 238 von 266 vom 31.08.2022, 11:40

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Fraun­ho­fer-Insti­tut für Werk­zeug­ma­schi­nen und Umform­tech­nik IWU

Das Fraun­ho­fer-Insti­tut für Werk­zeug­ma­schi­nen und Umform­tech­nik IWU ist Motor für Neue­run­gen im Umfeld der pro­duk­ti­ons­tech­ni­schen For­schung und Ent­wick­lung. Wir erschlie­ßen Poten­ziale, ent­wi­ckeln Lösun­gen, ver­bes­sern Tech­nik und trei­ben Inno­va­tio­nen in Wis­sen­schaft und Auf­trags­for­schung voran. Im Fokus: Bau­teile und Ver­fah­ren, Tech­no­lo­gien und Pro­zesse, kom­plexe Maschi­nen­sys­teme – die ganze Fabrik.

Stu­dien-/Abschluss­ar­beit zum Thema "Ver­bin­dungs­tech­no­lo­gien zur akti­ven Demon­tage

Aufgabenbeschreibung:

Die Wirt­schaft befin­det sich in einem Umbruch von einer Line­ar­wirt­schaft („Weg­werf­wirt­schaft“) hin zu einer Kreis­lauf­wirt­schaft. Im Kon­trast zur Line­ar­wirt­schaft wer­den hier Roh­stoffe am Ende des Pro­dukt­le­bens (EOL) zurück in die Pro­duk­ti­ons­kette über­führt, um für neue Pro­dukte ver­wen­det zu wer­den. Dies kann in Form einer Wie­der­ver­wen­dung von Bau­tei­len (Reuse) oder als recy­cel­ter Roh­stoff (Recy­cling) erfol­gen. Für beide Sze­na­rien ist eine wirt­schaft­li­che Demon­tage der Pro­dukte essen­zi­ell. Aktu­ell feh­len jedoch Tech­no­lo­gien die in Hoch­lohn­län­dern eine pro­dukt­un­ab­hän­gige, auto­ma­ti­sierte und damit wirt­schaft­li­che Demon­tage ermög­li­chen.
Mit Form­ge­dächt­nis­le­gie­run­gen (FGL) steht ein ther­mo­sen­si­ti­ver Werk­stoff zur Ver­fü­gung, der bei Errei­chen einer defi­nier­ten Tem­pe­ra­tur seine Geo­me­trie ändert. Dies wird bereits seit lan­gem für zuver­läs­sige Ver­bin­der in der Luft­fahrt und ande­ren Bran­chen genutzt. FGL bie­ten im Kon­trast dazu auch gro­ßes Poten­tial für Füge­ver­bin­dun­gen, die sich bei Erwär­mung auto­ma­tisch lösen las­sen. Eine der­ar­tige Füge­tech­no­lo­gie ermög­licht eine auto­ma­ti­sierte und wirt­schaft­li­che Demon­tage.
Ziel der Arbeit ist die sys­te­ma­ti­sche Erfor­schung eines FGL-Füge­ele­ments, wel­ches sich bei Erwär­mung auto­ma­tisch löst. Dazu sind zunächst aktu­elle mecha­ni­sche Füge­ver­fah­ren dahin­ge­hend zu unter­su­chen, wel­che Mög­lich­kei­ten es gibt diese mit­tels FGL zu lösen. Auf Basis der Ana­lyse soll eine Füge­tech­no­lo­gie aus­ge­wählt und so ange­passt wer­den, dass durch Erwär­men ein auto­ma­ti­sches lösen ermög­licht wird. Ansch­lie­ßend soll das Mon­tage- und Demon­ta­ge­ver­hal­ten der Tech­no­lo­gie expe­ri­men­tell unter­sucht wer­den.Es erge­ben sich fol­gende Teil­auf­ga­ben:

  • Patent- und Lite­ra­tur­re­cher­che,
  • Ana­lyse bestehen­der mecha­ni­scher Füge­tech­no­lo­gien und Aus­wahl einer Tech­no­lo­gie,
  • Anpas­sung der Füge­tech­no­lo­gie hin zu einer, durch Wär­me­ein­trag, auto­ma­tisch lös­ba­ren Ver­bin­dung,
  • Expe­ri­men­telle Unter­su­chung der Füge­tech­no­lo­gie.

Erwartete Qualifikationen:

  • Stu­dium (min. 3 Fach­se­mes­ter oder höher) mit der Fach­rich­tung Maschi­nen­bau, Mecha­tro­nik, Werk­stoff­wis­sen­schaft oder ver­gleich­ba­res,
  • Struk­tu­rierte, selb­stän­dige und wis­sen­schaft­li­che Arbeits­weise,
  • Expe­ri­men­tier­freude und Eigen­in­itia­tive,
  • Moti­va­tion und Inter­esse sich in neue The­men­ge­biete ein­zu­ar­bei­ten.

Unser Angebot:

  • Ers­tel­lung einer Stu­dien- oder Abschluss­ar­beit,
  • Fle­xi­ble Arbeits­zei­ten,
  • Inter­dis­zi­pli­nä­res Team.