Blätter-Navigation

Angebot 153 von 185 vom 26.01.2024, 13:18

logo

Fraun­ho­fer-Insti­tut für Kera­mi­sche Tech­no­lo­gien und Sys­teme IKTS

Das Fraun­ho­fer-Insti­tut für Kera­mi­sche Tech­no­lo­gien und Sys­teme IKTS betreibt anwen­dungs­ori­en­tierte For­schungs- und Ent­wick­lungs­ar­bei­ten zu moder­nen kera­mi­schen Hoch­leis­tungs­werk­stof­fen, indus­trie­re­le­van­ten Her­stel­lungs­ver­fah­ren sowie pro­to­ty­pi­schen Bau­tei­len und Sys­te­men in voll­stän­di­gen Fer­ti­gungs­li­nien bis in den Pilot­maß­stab.

Abschlussarbeit: Untersuchung neuartiger Elektroden für die elektrooxidative Wasserbehandlung

Aufgabenbeschreibung:

In der Arbeitsgruppe „Systemtechnik Wasser und Abwasser“ entwickeln, erproben und optimieren wir neuartige Verfahren, Systeme sowie Komponenten für die Behandlung von Abwasser. Unser Fokus liegt auf der Entwicklung innovativer Hybridverfahren, wobei wir Technologien auf Basis funktionalisierter Membranen und elektrochemischer sowie photokatalytischer Oxidationsverfahren anwendungsspezifisch mit konventionellen Verfahren (z.B. aerobe oder anaerobe Behandlung) kombinieren. Mit gezielten Verfahrenskombinationen können selbst schwer zu behandelnde Inhaltsstoffe, wie z.B. Mikroschadstoffe sowie Pharmaka- und Chemikalienrückstände in zentralen und dezentralen Anlagen, systematisch abgebaut werden.

Am IKTS werden derzeit gemeinsam mit einem Projektpartner neuartige Elektrodenbeschichtungen für den Abbau persistenter Wasserschadstoffe entwickelt, welche BDD-Elektroden funktional ebenbürtig sind, jedoch eine deutlich flexiblere und kostengünstigere Schichtherstellung erlauben.

In Rahmen der Abschlussarbeit soll die Eignung der neuartigen Elektrodenschichten für die Elimination anthropogener Spurenstoffe untersucht und bewertet sowie geeignete Parameter für die Wasserbehandlung abgeleitet werden.

Ihre Arbeiten umfassen unter anderem:

  • Einarbeitung in die Grundlagen der elektrooxidativen Wasserbehandlung und die Bedienung eines entsprechenden Messstands
  • Versuchsplanung unter Berücksichtigung verschiedener Behandlungsparameter
  • Herstellung von Modellwässern und Durchführung der Abbauversuche
  • Begleitende Bestimmung ausgewählter chemisch-physikalischer Messparameter
  • Auswertung und Interpretation der Versuchsdaten
  • Ableitung und Diskussion von Empfehlungen für Behandlungsregime und ggf. Schichtoptimierung

Erwartete Qualifikationen:

Sie sind Student*in im Fachbereich Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Werkstoffwissenschaft, Chemie, Physik oder vergleichbar.

Weiterhin verfügen Sie über:

  • Gute bis sehr gute Studienleistungen
  • Experimentelles Geschick und Grunderfahrungen im Chemie- oder Physiklabor
  • Eigenständige, engagierte und systematische Arbeitsweise

Unser Angebot:

Wir bieten Ihnen einen interessanten Einblick in vielfältige Themenfelder der angewandten Forschung. Sie werden durch erfahrene wissenschaftliche Mitarbeitende betreut und erhalten ideale Rahmenbedingungen für Praxiserfahrungen neben dem Studium.

Hinweise zur Bewerbung:

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann bewerben Sie sich jetzt online mit Ihren aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen. Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!